Messe für das Möbelbusiness

16. - 20. September 2018

Messezentrum Bad Salzuflen

Positive Stimmung mitnehmen

Die letzten fünf Tage haben gezeigt: Bad Salzuflen ist der Messeplatz, wenn es um konsumiges Einrichten geht. Im vollbesetzten Messezentrum herrschte von Beginn an gute Stimmung – trotz eines bisher durchwachsenen Möbeljahres. Im Angebot der M.O.W. 2017: verkaufsstarke Möbel- und Fachsortimente zur Order. Für diejenigen, die nicht zwingend auf Einkaufstour waren, gab es Premieren, Innovationen, neue Konzepte, verkaufsfördernde Maßnahmen, Werbemittel und Präsentationsideen für den eigenen Geschäftserfolg.

Neues Präsentations-Niveau, gute Stimmung, tolle Möbel, animierende Konzepte für die Mitte des Marktes, Innovation und viel starke verkäufliche Ware, mehr Besuch – so lässt sich eine erfolgreiche M.O.W. 2017 kurz zusammenfassen. Ein zentrales Ziel von Messechef Bernd Schäfermeier sah vor, noch mehr Alleinstellung zu erzielen. Das ist gelungen: die Einzigartigkeit, was Standort, Konzept, Angebot und Termin betrifft, wurde auf dieser M.O.W. mehr als deutlich: Bad Salzuflen ist im Herbst der Messeplatz für konsumiges Einrichten. Hier trifft sich die Branche. Das unterstreichen die zahlreichen Exklusiv-Aussteller, die ihre Produkte in Deutschland ausschließlich auf der M.O.W. präsentieren, ebenso wie die vielen Fachbesucher, die nach ersten Auswertungen erheblich zahlreicher aus insgesamt 64 Ländern anreisten als im Vorjahr (60 Länder).

Das gut 5-prozentige Besucherplus bezieht sich sowohl auf Gruppierungen als auch auf Einzelkunden. Die M.O.W. holt alle Möbel-Vertriebskanäle vom Baumarkt bis zum Lebensmitteleinzelhandel ab. Wie auch in den Jahren zuvor waren alle Einkaufsverbände da. Das Plus resultiert aus allen Vertriebswegen außerhalb des klassischen Möbelhandels, wobei Spezialisten und verbandsfreie Möbelhäuser stark registriert wurden. Weiterhin verzeichnete die M.O.W. 2017 quantitativ wie qualitativ einen Zuwachs an internationalem Besuch. Umso unverständlicher für die Aussteller, dass die Anschlusshäuser der deutschen Einkaufsverbände den möglichen Vorsprung, den ein M.O.W. Besuch verschafft, zu wenig für sich nutzten.

Nicht nur Neukunden lobten die einmalige Messe-Atmosphäre, die Konzentration aufs Business und das umfangreiche Service-Paket. Sie genossen die typischen Vorteile der M.O.W. wie problemlose Anfahrt, frei Parken, kostenfreie Bewirtung und Raum für intensive Gespräche, profitierten von Inspirationen sowie Kontakten und schätzten die überschaubare Größe der M.O.W. in Verbindung mit dem äußerst vielfältigen Angebot. Innovation zeigte sich in diesem Jahr in vielen Dimensionen:

Die Neuerungen 2017

Die neuen Möbel – frische, tolle, besondere, verkaufsstarke, intelligente, innovative, funktionale, edle, moderne, kreative, individuelle, komfortable Modelle und Sortimente für den Verkauf. Die Aussteller überzeugten mit lösungsorientierten Ideen wie Hochtische mit integriertem Weinregal, Wasserflaschenhalter am Bett und Trittschubladen im Schrank. Die Innovation der Zulieferbranche zahlte mit optimierter Technik und perfekten Oberflächen auf einen höheren Komfort und gestiegene Qualität ein. Schnelllieferprogramme – wichtig vor allem für die Onlinevermarktung – unterstrichen Geschwindigkeit als zentrales Verkaufsargument neben Qualität, Service und Preis.  
Die gestiegene Qualität der Aussteller: Neben Newcomern und Spezialisten präsentierten sich in diesem Jahr viele namhafte Aussteller aus diversen Sortimentsbereichen und für alle Vertriebskanäle. Das machte die Messe für ein noch größeres Fachpublikum interessant. Sei es Spezialist, Großfläche, Onliner, Discounter, Baumarkt, Katalogversender oder LEH (Lebensmitteleinzelhandel).
Die ausgeprägte Internationalität der Messe bezeugte wachsender Zuspruch aus dem Ausland, sowohl was die Aussteller als auch die Besucher betrifft.
Der Ausbau der Ausstellungsfläche durch den Neubau der Firma Forte, eingebunden in das Hallenkonzept als Halle 9, stärkte den Standort und erweiterte das Angebot. Die 4.000 qm wurden komplett bespielt von dem Unternehmen Forte, einem der größten europäischen Hersteller von Kastenmöbeln, der als bedeutender neuer M.O.W.-Aussteller gewonnen werden konnte.
Die ansprechende Präsentation sorgte durch die neue Hallenstruktur für Abwechslung in Auftritt und Optik und ergänzte das einmalige, typische M.O.W. Flair um eine hochmoderne Dimension.
Die Vielfalt des Angebots für Sortiment, Werbung und Aktion erfuhr eine wichtige Unterstützung durch Flächenkonzepte und Shopsysteme sowie intelligente Verkaufshilfen und POS Aktionen.
Die umfangreichen M.O.W. Services wurden mit einem Shuttleservice und einer mobilen App weiter ausgebaut.

Die Zahlen & Fakten 2017   

Alle Hallen im Messezentrum Bad Salzuflen waren voll belegt, inklusive der neuen Halle 9. Auf den 85.000 qm stellten 416 Aussteller aus 35 Nationen aus. 2016 waren es 412 Aussteller aus 38 Nationen. Damit hielt sich die M.O.W. sehr stabil und konstant als Messe für die Mitte des Marktes. 46 % der Aussteller 2017 kamen aus dem Inland, 54 % aus dem Ausland. 2016 lag das Verhältnis ähnlich bei 44 % Inland und 56 % Ausland. Stärkste Nation nach Deutschland war in diesem Jahr Polen, gefolgt von China, Dänemark, Niederlande, Italien und Frankreich. Damit spiegelte die M.O.W. in etwa die Lieferantenstruktur des europäischen Möbelhandels wider. In der amtlichen Statistik wird ebenfalls Polen als Hauptlieferland ausgewiesen, die Chinesen kommen auf Platz zwei.  

Das internationale Angebot der M.O.W. war von ausgewählter Qualität und konzentrierte sich – dem Messekonzept entsprechend – voll auf die Mitte des Marktes. Es umfasste alle Wohnbereiche von der Diele bis zum Bad und deckte alle Preisklassen vom Einstieg bis zur oberen Mitte ab.

Die Sortimentstrends der M.O.W. 2017

Sortimente für SB, Junges Wohnen und konventionelles Einrichten gleichen sich stilistisch an, Differenzierung durch Ausführung und Preis +++ Systemprogramme für höchstmögliche Individualität +++ in kleinem Typenumfang auch Systeme für SB +++ multifunktionale Einzelmöbel +++ Eiche führt bei den Hölzern +++ Grau als Farbe etabliert +++ Lack matt +++ Beton, Stein und Marmor (Nachbildungen) setzen sich an der Front ab +++ Materialkombinationen Holz und Metall +++ Wohnen im Industriestyle +++ Möbel auf Kufen oder schlanken Beinen +++ schräg ausgestellte Beine und Pastelle für den Skandi-Look +++ Landhaus weiterhin gefragt +++ Polstermöbel werden organischer +++ Textil im Trend +++ samtige Stoffe und griffige Qualitäten +++ Grün- und Blautöne +++ Beistelltische im Doppelpack +++ Couchtische mit Stauraum +++ riesige Esstische mit bequemen Sesseln und Bänken +++ Lichtkonzepte fürs Schlafzimmer +++ Boxspringbetten mit Soundsystem +++ bedarfsgerechte Lösungen und perfektioniertes Schrankinnenleben +++ optimierte Öffnungs-Techniken zum Falten, Schieben, Klappen +++ Landhaus fürs Bad +++ u.v.m.  

Die Stimmung auf der M.O.W. 2017 war vom Start weg gut. In Summe manifestierte die M.O.W. mit dieser Ausgabe erneut ihre Alleinstellung für die Mitte des Marktes und ihre starke Positionierung als Europas größte und wichtigste Möbelmesse im Herbst. Viele nationale und internationale Einkäufer und Entscheider haben sich mit neuen Modellen und Sortimenten eingedeckt. Vor allem internationale Einkäufer sowie Spezialisten, Versender und Onliner orderten entschlossen. Auch die Einkaufsverbände griffen direkt zu oder bereiteten Entscheidungen für die nachfolgenden Verbandsmessen vor. Entsprechend wird ein positives Nachmessegeschäft erwartet. Dank des Baubooms und der niedrigen Zinsen sollte zumindest in Deutschland der Bedarf an neuen Möbeln auch fürs nächste Jahr gesichert sein. „Lasst uns die positive Stimmung mitnehmen“, lädt Bernd Schäfermeier ein, „als Grundlage für ein erfolgreiches Möbeljahr 2018!“